Lessing, Gotthold Ephraim, Lessing's Werke (v.3)

(Berlin :  Grote,  1875.)

Tools


 

Jump to page:

Table of Contents

  Page [514]  



JJope  ein  Jtetavjjtjftked
 

1755.
 

C^ansig, M 3ofjamt %i|lian Sajtifler. 1755.  2üf einer SSifjttelfe.  gr. 8°.
 

                        Dorbsridii.

       j^an würbe  eS  nur bergebenS leugnen woßen, baß gegen*

  r.?|^p&  bärtige Slbhanbtung  burdj bie neitltdje  Slufgabe ber

           Sßnigl. SfSreußifajen  Slfaßemie  ber SBiffenfdjaften  ber*

       anlaßt worben;  unb bafier fiat  man auaj biefe SSeranlaffung

 (ffi  fetbft nirgenbS su berfteden gefuajt.  Slßein wenn ber  Sefer

   ^>  beSwegen au eine Sajöne benfen woßte, bie fidtj aus SSerbruß

bem Sfjußfico preis gießt, Weit fie Ben 3Sräutigam, um wefajen fie mit

ifiren ©efpielinnen getanst, nicfit  erfialten;  fo  würße er gans gewiß

an  eine  fatfcfie SSergteiajung Benfen.  Sie  Slfaßemifdjen Richter

WerBen  eS am Beften wiffen, Baß  ihnen  Biefe Sdjrift  feine SRübe

gemadjt hat.   ©S fanßen fidj Umftänbe, weldje bie ©infdjtdung ber*

fetben berfiinberteit, bie aber itjrer SSelanntmadjung burdj ben Srud

nidjt suwiber  finB.   Rur einen  bon biefen Umftänben su nennen . .

Sie  fiat  stoei  SSerfaffer,  unb  fiätte  bafier  unter  feinem anbern

Sinnfprudje erjajeinen fönnen, als  unter biefem:

          Compulerant .  . greges Corydon et Thyrsis in ur.um.

©efegt nun, fie Wäre gefrönt worben!  SBaS für Streitigfeit würbe

unter ben Urhebern  entftanben fein!   Unb Biefe woßten gerne feine

unter fiaj  fiaBen.
  Page [514]