^bijattMmttjett über Me Jubel
Don beut Drfen tsex gäbet.
|ebe ©rßicfitung, womit Ber 35oet eine gewiffe Slbfidjt
berbinßet, fieißt feine gaBet. So fieißt Bie ©rßidjtung,
weldje er Burdj Bie ©popee, Burdj BaS Srama fierrfajen
läßt, Bie gaBet feiner ©popee, Bie gaBet feines Srama.
SSon Biefen gabeln ift fiier Bie Steße niajt. SRein
©egenftanß ift Bie fogenannte Stefopifdje gaBet.1) Slucfi Biefe
ift eine ©rBidjfuug; eine ©rßicfitung, Bie auf einen gewiffen %wed
aBsiefet,
SRan erfauBe mir, gteiaj SlnfangS einen Sprang in Bie 3Ritte
meiner SRaterie su tfiun, um eine Slnmerfung BarauS fiersufiolen,
auf bie ficfi eine gewiffe ©tntfieilung ber Stefopifajen gäbet grünbet,
beren icfj in Ber golge su oft geßenfen Werße, unß Bie mir fo
befannt niajt fcbeinet, Baß iaj fte, auf gut ©lud, Bei meinen Sefern
borauSfejjen Bürfte.
SlefopuS machte Bie meiften feiner gabeln Bei wirtlichen
SSorfäßen. Seine Scaajfolger fiaBen fiaj Bergleidjen SSorfäße meiffenS
erßidjtet, oBer auaj Wofit an gans unß gar feinen SSorfaß, fonßern
l) SBgl. ©ottfdjeb, fritifdje Sidjtfunft, S. 153: „ferner fönnen bie gabefn
eingeteilt Werben in epifdje unb bramatifdje. 3ene werben blofj ersäfjtet, unb
baljtn gefjören nidjt nur bie 3K«8, Dbrjffee unb SleneiS, fonbern alte Äomane, ja
fogar bie äfopifdjen gabefn.".
Seffing'S SBerfe, III. SBb. 37
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