Lessing, Gotthold Ephraim, Lessing's Werke (v.3)

(Berlin :  Grote,  1875.)

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^bijattMmttjett  über  Me  Jubel
 

                   Don beut Drfen tsex  gäbet.

         |ebe  ©rßicfitung,   womit  Ber 35oet eine  gewiffe  Slbfidjt

            berbinßet, fieißt feine gaBet.   So  fieißt Bie ©rßidjtung,

            weldje  er  Burdj  Bie ©popee, Burdj BaS Srama fierrfajen

            läßt, Bie gaBet feiner ©popee, Bie gaBet feines Srama.

                SSon Biefen gabeln ift  fiier  Bie Steße niajt.  SRein

©egenftanß ift  Bie  fogenannte Stefopifdje  gaBet.1)   Slucfi  Biefe

ift  eine ©rBidjfuug; eine  ©rßicfitung, Bie auf einen gewiffen %wed

aBsiefet,

     SRan  erfauBe  mir, gteiaj  SlnfangS  einen Sprang in Bie 3Ritte

meiner SRaterie  su tfiun,  um  eine Slnmerfung  BarauS  fiersufiolen,

auf bie ficfi eine gewiffe ©tntfieilung ber Stefopifajen gäbet grünbet,

beren  icfj  in  Ber golge su  oft  geßenfen Werße, unß  Bie  mir fo

befannt niajt  fcbeinet,  Baß  iaj fte, auf gut ©lud,  Bei meinen Sefern

borauSfejjen Bürfte.

    SlefopuS  machte  Bie meiften  feiner  gabeln  Bei wirtlichen

SSorfäßen.   Seine Scaajfolger fiaBen fiaj Bergleidjen SSorfäße meiffenS

erßidjtet, oBer  auaj Wofit an gans unß  gar feinen SSorfaß,  fonßern
 

     l) SBgl. ©ottfdjeb, fritifdje Sidjtfunft, S. 153: „ferner fönnen  bie gabefn

eingeteilt Werben in epifdje unb bramatifdje.  3ene werben  blofj ersäfjtet, unb

baljtn gefjören nidjt  nur bie 3K«8, Dbrjffee unb SleneiS, fonbern alte Äomane, ja

fogar bie äfopifdjen  gabefn.".

   Seffing'S SBerfe, III. SBb.                            37
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