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ersäfilt, eine gofge bon SSeränberungen ift unb jebe biefer SSer*
änberungen etwas basu Beiträgt, Bie einsefnen SSegriffe, aus Weicfien
Ber moralifaje Sefirfafc beftefiet, anfajauenß erfennen su laffen.
SBaS Bie gaßel ersäfilt, muß eine gofge bon SSer*
änberungen fein, ©ine SSeränberung, ober audj mefirere
SSeränbernngen, Bie nur neßen einanßer beftefien, unß nicfit
auf einanßer folgen, woßen sut gaBel nicfit sureidjen. Unb
icfi fann eS für eine untrügficfie 33robe ausgeben, baß eine gabel
fcfitedjt ift, bafj fie ben Scamen ber gäbet gar nicfit berbienet, wenn
ifire bermeirtte §anßfung fiaj gans nialen läßt. Sie entfiälf
alSBenn ein Bloßes S3ilß, unß Ber SRaler fiat feine gaßel, fonßern
ein ©mßtema gemalt. — „©in gifdjer, inßem er fein %le% aus
Bem SReere sog, BtieB Ber größern gifdje, Bie ficfi Bärin gefangen
fiatten, stoar fiaBfiaft, Bie fleinften aBer fajfupften Burch baS Stef?
burdj unb ' gelangten gtüdliaj wieber inS SBaffer." — Siefe ©r*
Säblung befinßet fiaj unter Ben Slefoptfcfien gaBefn*), aber fie ift
feine gabel; WenigftenS eine fefit mittefmäßige.. Sie fiat feine
§anßtung, fie entfiäft ein BfoßeS einseines gactum, BaS fidj gans
malen läßt; unb wenn iaj biefeS einseifte gactum, biefeS Sutüd*
Bfeißen Ber größern unß biefeS Surajfdjlupfen ber flehten gifdje,
auaj mit nocfi fo biet anbern Umftänben erweiterte, fo würbe bodj
in ifim äff ein unb niajt in ben anbern Umftänben sugleidj mit
Ber moralifaje ßefirfafj liegen.
Sodj nidjt genug, Baß BaS, WaS Bie gaßel ersäfilt, eine golge
bon SSeränßerungen ift; aße Biefe SSeränßerungen muffen sufammen
nur einen einsigen anfajauenßen SSegriff in mir erweden. ©r*
weden'fie Beren mefirere, liegt mefir afS ein moralifdjer Sefirfafs
in Ber bermeinten gaBel, fo fefilt Ber §anßtung ifire ©iufieit, fo
fefitt ifir BaS, WaS fie eigentlidj sur §anßlung macfit, unb fie fann,
ridjtig su fprecfien, feine hanblung, fonbern muß eine 33e*
geßenfieit fieißen. — ©in ©jempel1):
*) Fab. Aesop. 126. [SJKufj wofjt fjei&en: 154. Sie 126. Sabel ift bie oben
erwäfjnte bom SBanberer unb bem Satbr. SBgf. SeffingS Eoftectaneen ed. (Sfdjeit*
bürg I, S. 475.]
1) SBgf. be fa SBiotte IX, S. 47.
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